Was aber kann man nun den verzweifelten Nutzern eines Vista raten, die sich mit den ganzen Inkompatibilitäten herumschlagen müssen, weil sie das Betriebssystem mit dem Kauf eines neuen PC nun zwangsläufig erworben haben? Die XP-OEM-Version des alten Rechners kann der Nutzer nicht einsetzen. Schließlich ist diese Version an den alten Rechner gekoppelt - rein lizenzrechtlich zumindest!
Die Lösung des Dilemmas könnte Linux heißen - sei es nun Ubuntu, Kubuntu, Edubuntu, Xubuntu oder Novell Linux (ehemals SuSE). Diese Linuxderivate haben mittlerweile einen Reife- und Benutzerfreundlichkeitsgrad erreicht, der dem eines Windows XP oder Vista in nichts nachsteht, im Gegenteil: anpassbar bis ins letzte Detail (Vista-Look, MacOS-Look etc.), stabil, multimedia-tauglich, nutzerfreundlich.
In den nächsten Tagen werde ich genauer auf die einzelnen Distributionen eingehen und versuchen, einen Eindruck zu vermitteln, wie sich damit arbeiten lässt.
An dieser Stelle möchte ich noch auf folgendes, gerade erschienenes Buch aufmerksam machen: http://www.nickles.de/c/s/12-0026-551-1.htm. Es ist der Nickles Linux Report. Er wendet sich an den Linuxeinsteiger und ist entsprechend verständlich geschrieben. Und wer Mike Nickles kennt, weiß, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt und schreibt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist ;-)
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