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Ich kann die Finger nicht von Linux lassen. Und ich kann es schon gar nicht lassen, jedes neue System, was da gerade auf den Markt kommt, auszuprobieren. In diesem Fall habe ich mich SuSE 11.1 mit dem neuen KDE 4.3 gewidmet. Die letzte Begegnung mit SuSE hatte ich in der Version 10 (s. auch meinen Blogeintrag vom Nevember 2005). Da sind dann doch einige Jahre ins Land gezogen. Wer eine halbwegs schnelle DSL-Verbindung hat, dem sollte die SuSE 11.1 KDE 4.3 Live-CD für die Installation reichen. Hier bekommt ihr sie als ISO-Download: http://home.kde.org/~binner/kde-four-live/KDE-Four-Live.i686-1.3.0.iso. Wenn die Datei auf eurem Ich-habe-nur-Windows-drauf-Rechner heruntergeladen ist, müsst ihr diese ISO-Datei noch auf eine CD-Brennen.
ede halbwegs vernünftige Brennsoftware. Und ganz nebenbei: Es muss keinesfalls immer Nero sein. Ein CDBurnerXP erledigt die Nummer auch im Schlaf und ist um einiges schlanker als Nero. Guckst Du hier!Um das Risiko zu minimieren, sollten Sie diese Pakte nicht ständig nach jedem Neubau aktualisieren, sondern nur dann, wenn Sie ein Problem haben, von dem bekannt ist, dass es in einer aktuelleren Bauversion behoben ist."
Das hat mich aber nicht davon abgehalten, das Paket zu installieren ;-) Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Er läuft. Und alles sieht recht vielversprechend aus. Die Rede ist vom Release Candidate Windows 7, Build 7100. In den letzten Wochen ist bereits viel über Windows 7 geschrieben und geredet worden. Da ist so ziemlich alles gesagt. Ich persönlich war nach der Installation deshalb so erfreut, da Microsoft scheinbar ein Einsehen mit meinem Dilemma hatte: Mein Multifunktionsdrucker hp Laserjet 3015 wurde erkannt ohne Wenn und Aber – auch die Scanfunktion. Das ist unter Vista nicht so. Und selbst den Drucker konnte man nur mit Tricks dazu überreden, unter Vista zu drucken. Der Scanner liegt brach. Deshalb ein dickes Dankeschön nach Redmond. Aber was ich nicht in Ordnung finde: Was sollte die Nummer mit dem Lockangebot “Windows 7 Home Premium für 50 Euro”? Am 15. Juli meldete CHIP Online, dass bei Amazon dieses Angebot bestellbar sei. Und zwar um 09:15 Uhr. Um 09:20 Uhr hieß es in dem Artikel:
“Update 09:20 Uhr: Offenbar ist die verbilligte Version für 50 Euro bereits ausverkauft. Wir haben uns bei Amazon erkundigt, wie viele Exemplare überhaupt verfügbar waren und ob mit einem neuen Kontingent von Windows Home Premium Editions zum Vorverkaufs-Preis zu rechnen ist, warten aber derzeit noch auf eine Antwort.”
Das nächste Update kam dann um 11:45 Uhr: “Update 11:45 Uhr: Mittlerweile haben sowohl Amazon als auch Microsoft gegenüber CHIP Online ihr Bedauern über den schnellen Abverkauf der 50-Euro-Version geäußert. Zu den zur Verfügung gestellten Mengen wollten jedoch beide Unternehmen keine Angaben machen. Microsoft betonte lediglich, dass die Aktion seit jeher als ‘auf maximal einen Monat limitiert’ beworben worden sei und dass man sich sehr über das große Interesse an Windows 7 freue.”
Das verstehe ich nicht ganz. Am 15. Juli geht das Angebot also am frühen Morgen heraus. 5 Minuten später ist das Kontingent verkauft, aber es sei ja ohnehin auf maximal einen Monat limitiert gewesen? Wie bitte? Zwischen “in 5 Minuten ausverkauft” und “auf maximal einen Monat limitiert” liegen immerhin ein paar Tage – grob geschätzt ;-) Tolle Marketingaktion, die aber einen unseriösen Touch hat.
Mittlerweile kann sich jeder die Version für wohl reguläre knappe 120 Euro vorbestellen: bei Amazon oder im Microsoft Store direkt. Auslieferung bzw. Freischalten des Downloadlinks wird der 22.10.2009 sein. Die Version enthält sowohl die 32- als auch die 64-Bit-Version. Übrigens Vorsicht bei der Bestellung im Microsoft Store: Wenn ihr die Downloadvariante inkl. “Sicherungskopie” wählt, verlangt der Laden 11,50 Euro zusätzlich für den Versand der Sicherungskopie via “Maillog”. Somit landet ihr bei einem Preis von knapp 132 Euro.
Wie dem auch sei: Windows 7 ist jetzt schon besser als Vista. Meiner Meinung nach ist das Geld gut investiert.